06.02.2008
US-Vorwahlen: McCains Joker heißt Huckabee
+ Washington DC - Der so genannte „Super-Tuesday“ brachte bei den Präsidentschaftskandidaten-Kandidaten der Republikaner Klarheit. Senator John McCain (Foto) wird das Rennen machen. Doch erneut sorgte der Evangelikale Mike Huckabee für Aufsehen.
In immerhin fünf weiteren US-Staaten hatte der die Nase vorn. Zwar hat er keine Chance mehr, als Spitzenkandidat der Konservativen um den Einzug ins Weiße Haus kämpfen zu können. Doch der ehemalige Baptistenprediger hat eindrucksvoll die Bedeutung der „Value Voters“ (Werte-Wähler) für die Republikanische Partei unter Beweis gestellt.
So sehen Analysten nun ein zukünftiges Bündnis zwischen McCain und Huckabee als Vize-Kandidat. McCain, der vielen Konservativen als zu liberal gilt, und Huckabee, der das Herz der Kernwählerschaft wärmt. Beide Kandidaten zollten einander in den Reden auf ihren Siegespartys auch freundlichen Respekt.
Und der Dritte im Bunde, Multimillionär Mitt Romney? Denn braucht eigentlich niemand mehr. Er sollte aus dem Rennen aussteigen
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