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DEUTSCHLAND
07.02.2008

Tempelherren-Orden bekräftigt die christlichen Werte

+ Ratzeburg - Der Deutsche Tempelherren-Orden (OMCT) hat am Wochenende zum dritten Mal in seiner 41-jährigen Geschichte eine Grundsatzerklärung abgegeben, dieses Mal zur "Gefahr einer fortschreitenden Islamisierung Deutschlands". Der christliche Laienorden - ihm gehören etwa zur Hälfte katholische und evangelische Ordensritter an - warnt in seiner "Ratzeburger Erklärung" vor dem "Islamismus", der Judentum und Christentum "mit Hass und Verachtung begegnet". Ausdrücklich wird unterschieden zwischen den gläubigen friedlichen Muslimen und denen, die den Koran gegenüber den freiheitlichen Rechtsstaaten Europas zu verabsolutieren versuchen.



So wird gefordert, muslimischen Migranten nur dann die deutsche Staatsbürgerschaft zu gewähren, wenn sie unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und das Recht eines jeden Menschen auf einen Glaubenswechsel anerkennen. Poligamie dürfe weder anerkannt noch toleriert werden, auch die Sozialsysteme dürften nicht zur Alimentierung von Vielehen benutzt werden. Ärzte sollen gesetzlich verpflichtet werden, Amtsärzte über Genitalverstümmelungen bei Mädchen und Frauen zu informieren. Das Entfernen von Kreuzen aus öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten verletze die Gefühle der Christen und sollen unterbleiben. Schließlich fassen die Tempelritter zusammen, "das Christen und Muslime zwar je an einen Gott glauben, dies aber nicht derselbe Gott ist. Mit dem Wort des Mensch gewordenen Gottessohnes Jesus Wer mich sieht, der sieht den Vater' (Joh. 14,9) glauben wir, dass Gott sich uns letztlich nur durch Jesus Christus offenbart."



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