13.04.2008
3000 Katholiken kamen zum Treffpunkt Weltkirche
+ Augsburg - Das katholische Großtreffen "Treffpunkt Weltkirche", veranstaltet von Kirche in Not, läuft den Katholikentagen langsam den Rang ab. Am Wochenende kamen 3000 Katholiken nach Augsburg und zeigten, wie lebendig ihre Kirche auch in Deutschland immer noch ist.
Ein wenig erinnerte die Szenerie in der schmucklosen Augsburger Kongresshalle an die frühen Parteitage der Grünen in Deutschland. Vor der großen Kongresshalle hatten Dutzende Initiativen ihre Infotische aufgebaut. Lebensrechtler, christliche Medien (natürlich auch VERS 1), Marien-Verehrer, Menschenrechtsgruppen und viele andere boten Informationen unterschiedlichster Art aber auch Rosenkränze, Jesus-Bilder, Papst-Aufkleber und Bücher an. Dazwischen viele Familien mit kleinen Kindern - kurzum ein kunterbuntes Treiben (Foto).
Auf den Foren kam alles zu Wort, was in der katholischen Szene derzeit Rang und Namen hatte, angefangen von Bischof Walter Mixa und zahlreichen weiteren Bischöfen aus der ganzen Welt. Mit dabei natürlich auch Christa Meves und Gabriele Kuby, Eva Herman, Manfred Lütz, Nathanael Liminski und, und, und… Sie äußerten sich zur Familienpolitik und zu Europa, zu Afrika und der jungen Generation sowie anderen Themen und fanden stets bestens gefüllte Auditorien vor (Foto).
Überall war die Lebendigkeit der Katholikentage der 80er und 90er Jahre spürbar, die von vielen katholischen Christen inzwischen so schmerzlich vermisst wird. Der "Treffpunkt Weltkirche" zeigt der katholischen Amtskirche, wie man es richtig machen kann. Ob diese das aber hören will, bleibt zweifelhaft.
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